Es gibt einen Gott im Himmel

“Aber es gibt einen Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart, und er hat König Nebukadnezar kundgetan, was in den letzten Tagen geschehen wird. Dein Traum und die Visionen, die du auf deinem Lager hattest, waren diese:”
Daniel 2:28

Daniel 2 ist ein wunderbares Kapitel; es ist der eigentliche Beginn der Prophezeiung, die sich im gesamten Buch Daniel entfaltet. Aus prophetischer Sicht lässt sich viel lernen, doch wir möchten uns auf einige andere Lehren konzentrieren, die den Ausdruck unterstreichen. Aber Gott.

Beim Lesen dieses Kapitels bin ich erstaunt darüber, dass Gott seine Gedanken durch einen gottlosen heidnischen König offenbarte. Das stimmt zwar, doch nur einer aus dem treuen Überrest konnte Nebukadnezars Traum deuten. Alle Magier, Astrologen, Zauberer und Chaldäer des Königs konnten den Traum nicht deuten. Dies erinnert uns daran, dass die Weisheit der Menschen nicht mit der Weisheit Gottes vergleichbar ist.

Am Kreuz sehen wir dies perfekt veranschaulicht:

“Denn die Botschaft vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, eine Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist sie Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben: ‘Ich will die Weisheit der Weisen vernichten und den Verstand der Klugen zunichtemachen.’ Wo ist der Weise? Wo ist der Schriftgelehrte? Wo ist der Wortführer dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit dieser Welt als Torheit entlarvt? Denn da die Welt in der Weisheit Gottes Gott nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt die zu retten, die glauben. Denn die Juden fordern Zeichen, und die Griechen suchen Weisheit; wir aber predigen Christus als den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; den Berufenen aber, Juden wie Griechen, ist Christus Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn die Torheit Gottes ist weiser als die Menschen, und die Schwäche Gottes ist stärker als die Menschen.” (1 Kor 1,18–25)

Gottes Weisheit übertrifft die menschliche Weisheit gänzlich. Was die menschliche Weisheit nicht vermag, vollbringt Gottes Weisheit mit Leichtigkeit – oft durch einfache Werkzeuge wie einen Gefangenen namens Daniel. Als Daniel den Traum offenbart, teilt er dem König mit, wo er sich befand, als er ihn empfing, wann er geschah, was der Traum beinhaltete, von wem er stammte und warum er ihn empfangen hatte (V. 29–30).

Für den König und seine Diener war die Zukunft ungewiss. Doch wer auf den Gott des Himmels vertraut, kann voller Gewissheit sagen: “Es gibt einen Gott im Himmel.” Er hat einen Plan und eine Absicht!

Anker für heute:
Wie Daniel kannst auch du in dem Gott des Himmels ruhen – er ist der Souverän über alles. 

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