Ein Mann im Ruhm

Aber wir sehen Jesus, der für kurze Zeit niedriger als die Engel erniedrigt wurde, um den Tod zu erleiden, gekrönt mit Herrlichkeit und Ehre, damit er durch die Gnade Gottes für alle den Tod schmecke.
Hebräer 2:9

Der Hebräerbrief beginnt damit, uns die Herrlichkeit des Herrn Jesus als Sohn Gottes vor Augen zu führen: “Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens” (Hebr. 1,3).

Kapitel zwei stellt uns die Herrlichkeit des Herrn Jesus als Menschensohn vor Augen. Dieses Kapitel erinnert uns daran, dass der Herr Jesus dort, wo der erste Mensch, Adam, versagte, alles wiedererlangt hat, was er verloren hatte. Das erste Kapitel des Hebräerbriefs zeigte uns, dass der Herr Jesus höher ist als Engel; doch unser Vers zeigt uns, dass er für das Leiden des Todes ein wenig niedriger als die Engel gemacht wurde, damit er für uns den Tod erleide. Aber wie sehen wir ihn jetzt? Er ist nun mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Er ist nun der Mensch in Herrlichkeit, der Mensch zur Rechten Gottes! Der Mensch, den Gott mit Freude ehrt!

Wir sehen diese gesegnete Person als den Menschensohn (2,6). Dieser messianische Begriff erinnert uns an alles, was ihn am kommenden Tag erwartet. Wir sehen ihn als Jesus, denn er ist der Retter (2,9). Wir sehen ihn als den Heiligen, der uns zur Ehre Gottes aussondert, und als den Urheber unserer Erlösung (2,10–11). Wir sehen ihn auch als den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses (3,1). Im weiteren Verlauf des zweiten Kapitels wird er uns als derjenige vorgestellt, der jetzt viele Söhne zur Herrlichkeit führt, der sich nicht schämt, uns seine Brüder zu nennen, und der die Seinen vor seinem Vater führt (2,12–13). Doch nun, aufgrund seiner Menschlichkeit, ist er ein “barmherziger und treuer Hohepriester vor Gott, der die Sünden des Volkes sühnt” (2,17).

Anker für heute:
Dein Name umschließt jede Gnade
Dass Gott sich als Mensch zeigen könnte;
Nur dort konnte er alles vollständig nachvollziehen
Ein göttliches Leben auf Erden.
– M. Bowley