Preist den Herrn!
“Ich will den Herrn loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meiner Munde sein. Meine Seele soll sich rühmen des Herrn; die Elenden sollen es hören und sich freuen. Preist mit mir den Herrn, lasst uns gemeinsam seinen Namen erheben!”
Psalm 34:1-3
Was bedeutet es, Gott zu verherrlichen? Das Wort vergrößern Es bedeutet, etwas groß zu machen, zu loben, zu ehren, sich dessen zu rühmen, es zu erhöhen, zu fördern oder für groß zu erklären. Wie machen wir Gott groß? Es gibt im Grunde zwei verschiedene Sichtweisen auf dieses Wort. vergrößern. Wir könnten es wie durch ein Mikroskop oder eine Lupe betrachten, wodurch ein kleines Objekt größer erscheint, oder wir können dieses Wort wie durch ein Teleskop betrachten, das das Ferne und Unermesslich Große nah heranholt. Ein Leben, das den Herrn verherrlicht, bewirkt genau das. Es ist ein Leben, das Gott denen nahebringt, mit denen es in Berührung kommt!
Genau das tat das Leben des Herrn Jesus. Sein Leben war vollkommen und verherrlichte und pries Gott. In Psalm 69 lesen wir von den inneren Gefühlen und Leiden des Herrn Jesus (Ps 69,2–4,7–12,20–21). Doch wir sehen auch, was ein solches Leben zur Ehre Gottes bewirkte, wenn der Psalm prophetisch vom Herrn spricht:, “Ich will den Namen Gottes mit einem Lied preisen und ihn mit Dank rühmen.” (Ps. 69:30).
Der Herr Jesus verherrlichte Gott in jeder Hinsicht und brachte uns dadurch Gott näher. Die Heilige Schrift sagt:, “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.” und dann, “Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.” voller Gnade und Wahrheit (Johannes 1,1.14). In Johannes 14,9 konnte er sagen:, “Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.” Er verherrlichte Gott. Er war “Gott ist im Fleisch erschienen.” In und durch sein Leib brachte er Gott uns nahe, damit wir seine Größe erkennen konnten.
Auch unser Leben sollte Gott verherrlichen! Ich glaube, die Heilige Schrift lehrt uns, dass unser ganzes Wesen Gott verherrlichen soll – unser Geist, unsere Seele und unser Leib. Denken wir an das, was Maria in Lukas 1,46 sagte:, “Meine Seele kostet den Herrn.” Johannes der Täufer hatte denselben Wunsch, als er über den Herrn Jesus sagte:, “Er muss wachsen, ich muss aber abnehmen.” (Johannes 3,30).
Ein Beispiel für ein solches Leben findet sich in Daniel 1,8 und 3,28. Sie hatten sich in ihren Herzen vorgenommen, für Gott zu leben und sich vor keinem anderen zu verneigen! Und ganz praktisch macht sie Gott durch ihr Leben für alle sichtbar.
Anker für heute:
Möge unser Leben Gott denen näherbringen, deren Leben wir berühren. Mögen sie nicht uns sehen, sondern Christus, den wir verherrlichen wollen!