Eine unausweichliche Realität

“Dann wird er auch zu denen auf der linken Seite sagen: ‘Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!’”
Matthäus 25:41

Immer wenn das Thema Jüngstes Gericht und Hölle zur Sprache kommt, taucht oft auch diese Frage auf: Wenn Gott allliebend ist, warum sollte er dann Menschen in die Hölle schicken?

Die Antwort ist, dass er ein Gott der Liebe und der Gerechtigkeit ist. Die Hölle wurde sozusagen für den Teufel und seine Engel bereitet. Glaubst du, der Teufel verdient es, in die Hölle zu kommen? Natürlich hat er das.

Und wenn ein Mensch in der Hölle landet, dann deshalb, weil er sein Leben lang das Angebot der Vergebung durch Jesus Christus abgelehnt hat, das den Tod des Sohnes Gottes am Kreuz erforderte. Er hat es immer wieder abgelehnt. Es ist weniger so, dass Gott ihn in die Hölle schickt, als vielmehr, dass er freiwillig dorthin geht.

J. I. Packer sagte: “Die Heilige Schrift sieht die Hölle als selbstgewählt an. … Die Hölle erscheint als Gottes Geste des Respekts vor der menschlichen Entscheidung. Alle erhalten das, was sie tatsächlich gewählt haben, entweder für immer bei Gott zu sein und ihn anzubeten oder für immer ohne Gott zu sein und sich selbst anzubeten.”

C. S. Lewis schrieb auch: “Am Ende gibt es nur zwei Arten von Menschen: Diejenigen, die zu Gott sagen: ‘Dein Wille geschehe’, und diejenigen, zu denen Gott am Ende sagt: ‘Dein Wille geschehe’. Alle, die in der Hölle sind, haben sich dafür entschieden. Ohne diese freie Entscheidung gäbe es keine Hölle.”

Himmel und Hölle existieren. Und am Jüngsten Tag wird Gott, wenn du gläubig bist, sagen: “Recht so, du guter und treuer Diener! Geh ein zur Freude deines Herrn!” (siehe Matthäus 25,21.23).

Doch wenn du nicht gläubig bist, wird Gott sagen: “Ich habe dich nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!” (Matthäus 7,23).

Anker für heute:
Jeder Mensch wird Jesus Christus eines Tages begegnen. Das ist unausweichlich. Wer ihm nicht als Retter begegnet, wird ihm letztendlich als Richter begegnen.