Dem Tod mit Hoffnung begegnen
Denn wenn wir leben, leben wir dem Herrn; und wenn wir sterben, sterben wir dem Herrn. Ob wir also leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.
Römer 14:8
Die Hoffnung, die wir als Nachfolger Jesu Christi in uns tragen, sollte jeden Bereich unseres Lebens prägen, auch unsere Sicht auf den Tod. Der Apostel Paulus konnte sagen: “Denn für mich ist Christus das Leben, und Sterben ein Gewinn” (Phil 1,21). Er konnte dies sagen, weil er wusste, dass seine Hoffnung auf einen Mann in der Herrlichkeit gegründet war, der sich seinen Platz im Himmel gesichert hatte, indem er sein Leben für Paulus und jeden einzelnen Menschen hingab, der an das vollbrachte Werk Christi am Kreuz glaubte.
Jeden Tag sterben weltweit über 5.000 Menschen. Manche sterben eines natürlichen Todes, manche durch tragische Unfälle und manche durch Verbrechen. Für manche ist der Tod vorhersehbar, für andere kommt er unerwartet. Seit die Sünde in die Welt gekommen ist, gehört der Tod zum Leben. Doch für diejenigen, die erkannt haben, dass sie Sünder sind und durch seinen geliebten Sohn, den Herrn Jesus, zu Gott gefunden haben, ist der Tod nur das Mittel, das uns in die Gegenwart unseres Herrn führt! Dank der Hoffnung in Christus wird der Tod als Anfang und nicht als Ende gesehen! Da Christus den Tod besiegt hat (1. Korinther 15,20–28), gibt uns die Hoffnung in ihn die Zuversicht, uns nicht zu fürchten. Auf dem Sterbebett schrieb der Puritaner John Owen: “Ich bin noch im Land der Sterbenden, aber ich hoffe, bald im Land der Lebenden zu sein.”
David erinnerte uns alle daran, dass der Tod nur ein Schatten ist (Psalm 23,4), was bedeutet, dass Licht gegenwärtig ist. Das Licht, das jedem Gläubigen gegenwärtig ist, ist der Herr Jesus Christus. Der Gläubige gehört Christus im Leben und im Tod! Das ist die Hoffnung, die er jedem von uns geschenkt hat, als er sein Leben für uns am Kreuz hingab. Wenn wir ihm und seinem vollbrachten Werk vertrauen, gehört uns diese Hoffnung! Gehört sie dir heute auch?
Anker für heute:
Von Ihm, der mich jetzt so sehr liebt,
Welche Macht kann meine Seele durchtrennen?
Soll es das Leben sein oder der Tod oder die Erde oder die Hölle?
Nein, ich gehöre Ihm für immer.
– James Small