Zeugen der Welt

“damit ihr untadelig und rein seid, Kinder Gottes ohne Makel inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr leuchtet wie Lichter in der Welt.”
Philipper 2:15

Angesichts des scheinbar schleichenden Verfalls unserer Kultur ist es an der Zeit, dass die Kirche wie eine Stadt auf einem Berg wirkt. Es ist an der Zeit, dass Christen Salz und Licht sind. Wir tun dies nicht, indem wir dem weltlichen Machtstreben folgen, sondern indem wir der Kultur mit der Liebe Christi begegnen. Das bedeutet, unsere Feinde zu lieben, diejenigen zu segnen, die uns verfluchen, sanftmütig und demütig zu sein und bereit zu sein, um seines Namens willen verfolgt zu werden.

Warum tun wir das? Aus Liebe zu Jesus. Wir lieben unseren großen Erlöser. Und wir wünschen uns von Herzen, dass andere zum Heil finden. Wir verstehen sie, weil wir einst wie sie waren. Auch wir waren selbstsüchtig, unheilig, undankbar und lieblos. Wir wissen, dass Unzüchtige, Götzendiener, Ehebrecher und Homosexuelle das Reich Gottes nicht erben werden (1. Korinther 6,9–10). Mehr noch, wir verstehen, dass auch wir einst so waren – aber wir wurden reingewaschen, wir wurden geheiligt. Der Zorn Gottes, der wegen unserer Sünden über uns lastete, wurde von Christus am Kreuz als unserem Stellvertreter getragen. Wir sind im Namen Jesu gerechtfertigt (1. Korinther 6,11).

Jesus hat unsere Sünden getilgt und uns vom Tode befreit. Was brauchen wir mehr? Was wollen wir mehr? Was haben wir noch zu befürchten? Aus seiner unendlichen Liebe zu uns verleugnen wir uns selbst, nehmen unser Kreuz auf uns und folgen ihm (Mt 16,24). Wir sind nicht länger dem Fleisch unterworfen und müssen nicht länger nach seinen Geboten leben (Röm 8,12). Durch den Heiligen Geist widerstehen wir unseren sündigen Begierden, weil wir eine größere Liebe haben – Jesus Christus. Die Welt lebt nach dem Fleisch, und wer nach dem Fleisch lebt, wird sterben (Röm 8,13). Der Lohn der Sünde schwebt noch immer über ihnen. Wir können und wollen uns nicht an ihren Wegen beteiligen. Wir werden nicht in die Knechtschaft zurückkehren, jetzt, da Christus uns befreit hat. Aber wir werden die verlorene Welt zur Erlösung in Jesus rufen, selbst wenn uns viele in dieser Welt dafür hassen. Wir werden ihnen weiterhin den Weg weisen, denn das ist es, was sie mehr als alles andere brauchen.

Anker für heute:
Lass dein Licht heute leuchten, damit andere Christus sehen können.