Vertraut ihm allezeit, ihr Menschen; schüttet euer Herz vor ihm aus.
Psalm 62:8
Unser Vater möchte, dass seine Kinder mit den Lasten ihres Herzens zu ihm rufen. Hast du schon im Glauben zu Gott geschrien? Sei gewiss, er hört dich! Psalm 55,22 ermutigt uns: “Wirf deine Sorgen auf den Herrn.“ Herr, ”Er wird euch erhalten und den Gerechten niemals wanken lassen.“
Petrus erlebte dies hautnah mitten in einem der heftigsten Stürme, die dieser erfahrene Fischer je durchgestanden hatte. Als der Herr ihn zu sich einlud, stieg Petrus aus dem Boot: “Als er aber sah, dass der Wind so stark war, fürchtete er sich und begann zu sinken. Da schrie er: ‘Herr, rette mich!’” (Mt 14,30). Petrus rief inmitten des Sturms zum Herrn, und “sogleich streckte Jesus seine Hand aus und ergriff ihn” (V. 31).
Charles Spurgeon wurde oft als der Fürst der Prediger bezeichnet, doch auch er kannte Kummer und Depressionen! Er schrieb: “Oh lieber Freund, wenn dich dein Kummer zu Boden drängt, bete dort! Wenn dieser Ort dein Gethsemane geworden ist, dann bringe dort dein lautes Schreien und deine Tränen zu deinem Gott. Erinnere dich an Davids Worte: ‘Ihr Völker, schüttet eure Herzen aus!’ – aber höre nicht dort auf, vollende das Zitat: ‘Ihr Völker, schüttet eure Herzen vor ihm aus!’ Drehe das Gefäß um; es ist gut, es zu leeren, denn dieser Kummer könnte sich zu etwas noch Bitterem wandeln. Drehe das Gefäß um und lass jeden Tropfen herauslaufen; aber lass es vor dem Herrn sein.” An anderer Stelle sagt er: “Es ist leicht zu singen, wenn wir die Noten bei Tageslicht lesen; aber der wahre Sänger ist derjenige, der singen kann, wenn kein Lichtstrahl zum Lesen da ist – der aus seinem Herzen singt und nicht aus einem Buch, das er sehen kann, weil er kein anderes Mittel zum Lesen hat als das innere Buch seines eigenen lebendigen Geistes, aus dem Dankesnoten in Lobgesängen hervorströmen.”
Anker für heute:
Sind wir schwach und schwer beladen?,
Belastet von einer Last an Sorgen?
Kostbarer Erlöser, du bist immer noch unsere Zuflucht.
Bring es im Gebet vor den Herrn;
– Joseph Scriven