Ein Blick auf den Ruhm

“Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als eine Stimme von der erhabenen Herrlichkeit zu ihm erging: ‘Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.’ Und wir hören diese Stimme, die vom Himmel kam, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.”
2 Petrus 1,17–18

Wir müssen diese Szene auf dem Berg noch einmal betrachten. Die Heilige Schrift sagt uns nicht, um welchen Berg es sich genau handelt. Manche glauben, es sei der Berg Tabor, der andere der Berg Hermon. Petrus nannte ihn den heiligen Berg, weil dort die Menschen waren, was dort geschah und welche Botschaft sie dort empfingen.

Offenbar wurden alle drei Jünger durch das, was sie an jenem Tag sahen, auf besondere Weise ermutigt. Das Erlebnis prägte jeden von ihnen auf einzigartige Weise. Johannes vertiefte seine Liebe zu Christus, wie er später so oft über die Liebe Christi schrieb. Jakobus half es, das Kommende zu ertragen, denn er war der erste der elf Jünger, der sein Leben für Christus gab (Apg 12,1–2). Petrus war von der Herrlichkeit Christi auf jenem heiligen Berg so tief beeindruckt, dass er später vom Heiligen Geist gebraucht wurde, um zwei Briefe an das Reich Gottes zu schreiben, in denen er von der Herrlichkeit berichtet, die er gesehen hatte.

Die Botschaft, die uns Kraft zum Durchhalten gibt, findet sich in der Herrlichkeit des Sohnes. Christus genügt, um Herz und Verstand zu erfüllen! Ein flüchtiger Blick auf seine Herrlichkeit, wie sie uns im Wort Gottes offenbart wird, kann die Entmutigten stärken und uns anspornen, für das Zeugnis Christi einzutreten, im Wissen, dass die Herrlichkeit des Herrn Jesus Christus bald offenbart wird.

Petrus erinnert uns weiter: “So haben wir nun das prophetische Wort bestätigt bekommen, auf das ihr gut achtet wie auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht. Vor allem sollt ihr wissen, dass keine Prophetie der Schrift aus eigener Auslegung stammt, denn niemals wurde eine Prophetie durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geist” (2 Petr 1,19–21).

Anker für heute:
Je mehr wir uns mit Gottes Botschaft an uns beschäftigen, die in der Person seines Sohnes zu finden ist, desto mehr wird er, der Morgenstern, in unseren Herzen aufgehen. Petrus fand in dieser Botschaft große Kraft und Ermutigung, und so kann es auch jeder von uns finden.

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