Frieden in jeder Hinsicht

“Der Herr des Friedens aber gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen.”
2 Thessalonicher 3:16

Frieden wird definiert als “ein Zustand der Ruhe und Stille; Freiheit von beunruhigenden oder bedrückenden Gedanken und Gefühlen”. Durch das vollbrachte Werk des Herrn Jesus Christus am Kreuz können wir Frieden mit Gott haben: “Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.” Paulus erklärt weiter: “Durch ihn haben wir auch im Glauben Zugang zu dieser Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes” (Röm 5,1–2). Wir haben Frieden mit Gott und Zugang zu seiner Gegenwart, allein dank des erlösenden Gnadenwerks am Kreuz (Eph 2,14–18)!

Doch der Feind Gottes ist nun auch unser Feind und versucht, den Frieden, den wir genießen, zu zerstören. Er kann unser Verhältnis zu Gott nicht erschüttern. Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in seinem geliebten Sohn zu finden ist (Röm 8,31–39). Der Widersacher hingegen versucht, Unruhe und Schwierigkeiten in unserem Frieden zu stiften. Eine seiner Methoden ist, uns unsere Beziehung zu Gott aus den Augen zu verlieren, indem er Zweifel an Gottes Wort und seiner Fürsorge für uns sät, so wie er es im Garten Eden mit unseren ersten Eltern tat (Gen 3,1–7).

Als die Sünde durch Adams Ungehorsam in die Welt kam, brachte sie drei Dinge mit sich: Schuld, Scham und Furcht (1. Mose 3,10). Der Teufel hat diese drei Dinge als Waffen gegen die Menschheit eingesetzt. Sie zeigen sich oft in unserem Leben und verursachen großes Leid in unserem Geist, unserer Seele und unserem Körper.

Als Nachfolger Jesu Christi müssen wir uns daran erinnern, dass “Gott uns nicht einen Geist der Furcht gegeben hat, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit” (2 Tim 1,7). Satan ist ein Dieb, der stehlen, töten und vernichten will. Er will uns die Freude rauben, unseren Frieden zerstören und uns daran hindern, Jesus Christus zu verherrlichen. Oft beginnt er diesen Prozess mit Sorgen, die sich zu Angst und Furcht steigern und schließlich in Panik münden können.

Der Herr Jesus sprach über die Gefahren der Sorge (Mt 6,25–34). Wie im Garten Eden beginnen Sorgen und alles, was daraus folgt, oft mit der Abkehr von Gott. Deshalb erinnert uns der Herr Jesus daran: “Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen” (Mt 6,33).

Anker für heute:
Wie wichtig es doch ist, dass wir Zeit im Gebet vor dem Herrn verbringen und ihm all unsere Sorgen anvertrauen.

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