“Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.”
Johannes 14:27
Im Neuen Testament ist das gebräuchlichste griechische Wort für “Frieden” eirēnē, und es bezieht sich auf Ruhe und Frieden. Dieser Friede kann nur vom Gott des Friedens kommen. Friede kommt von Gott durch den Herrn Jesus. Er sagte seinen Jüngern:, “Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.” (Johannes 14,27).
Sein Friede sollte unsere Herzen beruhigen, wenn wir ihm vertrauen. Friede bedeutet nicht die Abwesenheit von Sorgen und Schwierigkeiten, sondern innere Ruhe, im Wissen, dass unser Gott größer ist als unsere Probleme und dass er die volle Kontrolle hat.
Der Herr Jesus suchte im Obergemach seine Jünger zu trösten. Er hatte ihnen gesagt, dass einer von ihnen ihn verraten, ein anderer ihn verleugnen und dass sich alle zerstreuen würden. Er sagte ihnen auch, dass er ans Kreuz gehen und nicht mehr leibhaftig bei ihnen sein würde. Ihre Herzen waren voller Aufruhr und tief beunruhigt.
Doch der Herr versammelte sie, um sie zu lehren, und gab ihnen – in Form von Samen – alles, was sie in seiner Abwesenheit brauchen würden. In Johannes 13 bewies er wahren Dienst. In Johannes 14 sprach er vom Haus des Vaters und verhieß das Kommen eines “anderen Trösters”. In Kapitel 15 lehrte er sie, dass das Geheimnis, Frucht zu bringen, darin besteht, in ihm zu bleiben, und dass sie als seine Zeugen in der Welt bleiben würden. Er ermutigte sie durch das Vorrecht des Gebets und die Kraft des Heiligen Geistes. Nachdem er ihnen all dies dargelegt hatte, sagte er:, “Dies habe ich euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.” (Johannes 16,33).
Wie die Jünger werden auch wir Schwierigkeiten begegnen, und unsere Herzen werden mitunter beunruhigt sein. Schließlich ist diese Welt kein Spielplatz, sondern ein Schlachtfeld für Christen. Doch wir dürfen nicht zulassen, dass uns das, was um uns herum geschieht, unseren Frieden und unsere Freude raubt. Der Herr Jesus hat die Welt überwunden. Er ist der große Überwinder und will nicht, dass die Angst unsere Herzen beherrscht.
Er wünscht sich, dass wir in ihm Mut fassen und selbst als Überwinder leben. Er hat uns seinen Frieden geschenkt und sagt auch heute noch zu jedem von uns:, “Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.”
Anker für heute:
Wahrer Friede findet sich nicht in der Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern in der Gegenwart Christi. Vertraue ihm, bleibe in ihm und lass seinen Frieden dein Herz und deinen Verstand heute bewahren.