Wer erntet den Ruhm?

“Denn seht eure Berufung an, Brüder und Schwestern: Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind berufen. Sondern das Törichte der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen; und das Niedrige der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zunichte zu machen, damit sich kein Mensch vor ihm rühme.”
1 Korinther 1:26–28

Dies ist etwa das siebte Mal, dass Paulus das Wort erwähnt. “"Anruf"” oder “"Berufung."” Das Kapitel beginnt damit, dass Paulus sich selbst beschreibt als “berufen zum Apostel” (1:1). Er schreibt an die Gläubigen in Korinth, die “herausgerufen” eins (1:2). Das Wort KircheEkklesia-bedeutet “ausgerufen”.” Sie waren diejenigen, die “Heilige genannt”,” Bedeutung abheben (1:2). Sie waren auch mit allen verbunden und voneinander abhängig, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen.

Die Berufung des Gläubigen ist von größter Wichtigkeit, auch wenn wir ihre Bedeutung oft aus den Augen verlieren. In diesem ersten Kapitel erinnert uns Paulus daran, dass jeder Christ zur Heiligkeit berufen ist (V. 1–9). “berufen zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn” (V. 9–25). Und wir sind berufen, Gott und Christus zu verherrlichen (V. 26–31).

Im heutigen Abschnitt ermahnt uns Paulus, unsere Berufung sorgfältig zu bedenken. Wir müssen erkennen, dass Gott uns nicht aufgrund dessen berufen hat, was wir sind – sondern trotz dessen, was wir sind! Hätte Gott uns aufgrund dessen berufen, wer wir sind oder was wir ihm bieten können, wären Stolz und Arroganz schnell zur Macht geworden. Doch Gott tat etwas anderes – etwas, das nur er tun konnte –, sodass ihm allein die Ehre für diesen gnädigen und liebevollen Erlösungsplan gebührt.

Er hat das Törichte dieser Welt erwählt, um die Weisen zu beschämen.
Er hat das Schwache erwählt, um das Mächtige zu beschämen.
Er hat sich für das Niedrige und Verachtete entschieden – ja, sogar für das, was nichts ist –, um das, was ist, zu nichts zu machen.

Warum? Damit “Kein Mensch soll sich in seiner Gegenwart rühmen.”

Paul schließt: “Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott zur Weisheit geworden ist zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung, damit, wie geschrieben steht: ‘Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!’” (1 Kor 1:30–31).

Anker für heute:
Im Angesicht Gottes hat menschlicher Ruhm keinen Platz. Es geht nicht um dich oder mich – es geht darum, demjenigen Ehre und Lobpreis zu erweisen, der uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.

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