Biblische Prinzipien für das Geben

1. Geben offenbart Gottes Gnade in unserem Leben: “Nun, Brüder, möchten wir euch die Gnade Gottes kundtun, die in den Gemeinden Mazedoniens gegeben wurde (2 Kor 8,1).“. 
 
2. Geben ist das Privileg und die Verantwortung der Gemeinschaft mit anderen: “und bittet uns eindringlich um die Gnade, an der Unterstützung der Heiligen teilzunehmen (2 Kor 8,4).“. 
 
3. Geben bedeutet, sich selbst vor dem Besitz zu stellen: “…aber zuerst haben sie sich dem Herrn hingegeben, und dann uns durch den Willen Gottes” (2 Kor 8,5). 
 
4. Geben ist ein aufrichtiger Beweis der Liebe: “Ich sage dies nicht als Gebot, sondern um durch den Eifer anderer die Aufrichtigkeit eurer Liebe zu beweisen” (2 Kor 8,8). 
 
5. Beim Geben sollte der Grundsatz der Gleichheit gelten: “Denn wenn der Wille da ist, ist die Gabe annehmbar, je nachdem, was man hat, nicht je nachdem, was man nicht hat. Wir wollen nicht, dass andere entlastet werden, während ihr in Not seid, sondern dass Gleichheit herrscht. Euer Überfluss soll jetzt ihren Bedarf decken, damit wiederum ihr Überfluss euren Bedarf decken kann. Das Ziel ist Gleichheit, wie geschrieben steht: “Wer viel gesammelt hatte, hatte nicht zu viel, und wer wenig gesammelt hatte, hatte nicht zu wenig.” (2. Korinther 8,12–15).
 
6. Gottes Segen steht im Verhältnis zum Spendenverhalten des Einzelnen: “Ich aber sage euch: Wer wenig sät, wird wenig ernten, und wer viel sät, wird viel ernten” (2 Kor 9,6). 
 
7. Geben ist freiwillige Anbetung aus einem fröhlichen Herzen: “Jeder soll so viel geben, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht widerwillig oder aus Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber” (2 Kor 9,7). 
 
8. Geben garantiert die Fürsorge Gottes in deinem Leben: “Gott aber ist imstande, euch mit aller Gnade reichlich zu beschenken, damit ihr in allem allezeit genug habt und überreich seid zu jedem guten Werk” (2 Kor 9,8). 
 
9. Geben ist ein Akt treuer Anbetung, der zur Gerechtigkeit führt: “Der aber, der dem Sämann Samen und Brot zur Speise gibt, der gebe und mehre auch den Samen, den ihr gesät habt, und lasse die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen, damit ihr in allem reich seid zur Freigebigkeit, die durch uns Dankbarkeit gegenüber Gott bewirkt” (2 Kor 9,10-11). 
 
10. Geben verherrlicht Gott vor anderen als ein greifbares Zeugnis des Evangeliums: “Denn die Verwaltung dieses Dienstes dient nicht nur der Versorgung der Heiligen mit dem Nötigsten, sondern führt auch zu vielen Danksagungen an Gott (2 Kor 9,12).“.