Die Herrlichkeiten des Sohnes
“Gott, der vorzeiten vielfältig und auf vielelei Weise durch die Propheten zu den Vätern geredet hat, hat in diesen Tagen durch seinen Sohn zu uns geredet, den er zum Erben über alles eingesetzt hat, durch den er auch die Welt erschaffen hat; der der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens ist und alles durch sein machtvolles Wort trägt, hat sich, er durch sich selbst die Reinigung von unseren Sünden vollbracht hatte, zur Rechten der Majestät in der letzten.” gesetzt, so viel höher er auch als die Engel geworden ist, wie er durch sein Erbe einen erhabenen Namen als sie erhalten hat.“
Hebräer 1,1–4
Der Hebräerbrief beginnt mit diesem erstaunlich langen Satz. Doch diese Verse sind nicht nur wegen ihrer Länge bemerkenswert, sondern auch, weil sie sieben Herrlichkeiten des Herrn Jesus als des ewigen Sohnes Gottes offenbaren. Die ersten vier sprechen von der Herrlichkeit seiner Größe, die nächsten drei von der Herrlichkeit seiner Gnade.
Als ewiger Sohn Gottes wird er zunächst als Erbe aller Dinge vorgestellt. Die Heilige Schrift bezeichnet ihn als Sohn Abrahams, da er in seiner Menschheit von Abrahams Linie abstammt. Somit ist er Erbe des Landes. Wir lesen auch von ihm als Sohn Davids. Auf diese Weise ist er Erbe des Thrones. Als Menschensohn ist unser Herr Erbe dieser Welt, aber als Sohn Gottes ist er der Erbe aller Dinge.
Die zweite hier erwähnte Herrlichkeit ist die des Schöpfers. Wir blicken nach vorn und sehen, dass er der Erbe aller Dinge ist, aber wir blicken auch zurück und erfahren, dass er alles erschaffen hat (Johannes 1,3; Kolosser 1,15–17).
Unser gesegneter Herr ist gleichzeitig der Abglanz der Herrlichkeit Gottes. Dies reicht bis in die Unermesslichkeit der Ewigkeit zurück, und doch offenbarte der Herr Jesus als Mensch vollkommen die Herrlichkeit Gottes. Das Wort „sein“ in unserem Vers bedeutet, dass er stets das war, was er immer gewesen war.
Er ist auch das Ebenbild Gottes, das heißt, er ist die genaue Verkörperung Gottes. Er hat uns Gott offenbart (Johannes 1,18) – nicht nur seine Eigenschaften, sondern Gott selbst.
Er ist nicht nur der Schöpfer der Welt, sondern auch ihr Empfänger, der alles durch das Wort seiner Macht aufrecht erhält.
Dieser glorreiche Gott, der all dies ist, ist auch unser Erlöser, denn “als er durch sich selbst unsere Sünden getilgt hatte”, vollbrachte er, was kein anderer je tun konnte.
Wenn wir diese sechs Herrlichkeiten betrachten, ist es kein Wunder, dass die siebte seine Erhöhung ist: Er setzte sich zur Rechten der Majestät in der Höhe.
Anker für heute:
Dies ist Gottes Botschaft an die Menschheit. Wie werden wir auf diese wunderbare Botschaft über den glorreichen Sohn Gottes reagieren?