Vollkommene Ruhe und Erholung
“Du bewahrst den in vollkommenem Frieden, dessen Sinn auf dich gerichtet ist, weil er dir vertraut ist.”
Jesaja 26:3
Eine weitere Möglichkeit, die Fesseln von Sorgen, Ängsten und Furcht zu sprengen, besteht darin, unsere Gedanken bewusst zu lenken. Worüber dürfen wir nachdenken? Paulus erinnert uns in Philipper 4,6–7: “Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.” Doch dann fährt er weiter: “Schließlich, Brüder und Schwestern, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend ist, was Tugend heißt und was Lob verdient – darauf richtet eure Gedanken.”
Worüber nachdenken wir die meiste Zeit nach? Manche von uns kreisen immer wieder in ängstlichen Gedanken und malen sich in jeder Situation das Schlimmste aus. Der heutige Vers erinnert uns daran, unseren Blick auf den Herrn zu richten, nicht auf unsere Gelegenheiten. David könnte sagen: “Ich suchte den Herrn, und er antwortete mir; er errettete mich aus all meinen Ängsten” (Psalm 34,4). Der Schlüssel für uns ist, den Herrn zu suchen, unseren Blick ganz auf ihn zu richten!
Das ist die Bedeutung des Helms des Heils in unserem geistlichen Kampf (Eph 6,17). Er soll unsere Gedanken und unser Denken bewahren. In 1 Thessalonicher 5,8 wird er der Helm der Hoffnung genannt. Satan weiß, dass er unsere Hoffnung schwächen kann, indem er unsere Gedanken vom Herrn ablenkt und sie auf die Sorgen und Nöte dieser Welt richtet. Diese Dinge sind wichtig, und wir sollen unsere Pflichten erfüllen und gleichzeitig unsere Sorgen dem Herrn anvertrauen (1 Petr 5,7).
Der Herr erinnert uns in Jesaja 41,10: “Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht verzagt, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ich halte dich mit meiner rechten Hand der Gerechtigkeit.” Nimm dir doch einmal Zeit und liegt Jesaja 41–46. Siebenmal lesen wir: “Fürchte dich nicht!” Unser Gott ist größer als all unsere Ängste, und er ist ein allgegenwärtiger Gott!
Der Dichter Henry Ward Beecher schrieb: “Jeder morgige Tag hat zwei Griffe. Wir können ihn mit dem Griff der Angst oder mit dem Griff des Glaubens ergreifen.” Genieße den Frieden Gottes, indem du deine Gedanken auf ihn reichst!
Anker für heute:
Wer sich auf Jehova verlässt, dessen Herz wird vollkommen gesegnet.
Er fand, wie er es versprochen hatte, vollkommenen Frieden und Ruhe.
-Frances Havergal