Das Opfer der Danksagung (Teil 2)

“Ich will dir das Dankopfer darbringen und den Namen des Herrn anrufen.”
Psalm 116:17

Das Dankopfer (Levitikus 7) sollte mit der Besprengung mit dem Blut des Friedensopfers dargebracht werden (V. 14). Dies zeigt, dass unser gesamter Dank auf dem vergossenen Blut Jesu Christi gründet. Mein Dank ist möglich, weil mir meine Sünden bereits vergeben sind und das ewige Schicksal meiner Seele durch sein Blut gesichert ist. Ich kann mit Paulus sagen:, “Gott sei Dank für sein unsagbares Geschenk.” (2. Korinther 9,15). Dank dieses Geschenks – Jesus Christus – kann ich für alles, was mir widerfährt, dankbar sein. Gottes Geschenk der Erlösung ermöglicht es mir, alles zu ertragen und sogar dafür dankbar zu sein, was er in mein Leben lässt.

Das Fleisch des Tieres, das als Dankopfer dargebracht wurde, durfte gegessen werden (V. 15). Manche Opfertiere wurden vollständig verbrannt und ganz Gott dargebracht. Dieses Opfertier aber durfte gegessen werden. Dadurch teilten Priester, Volk und Gott ein Mahl in gesegneter Gemeinschaft. Das Dankopfer bringt Gottes Volk einander und Gott näher. Der Psalmist erklärt:, “Ich will dir danken in der großen Gemeinde; ich will dich preisen vor dem Volk.” (Psalm 35,18). Ein dankbares Herz führt uns in eine tiefere Gemeinschaft mit Gott und seinem Volk.

Das Opfer musste am selben Tag verzehrt werden, an dem es dargebracht worden war. Nichts durfte bis zum Morgen übrig bleiben (V. 15). Dies lehrt uns, dass die Dankbarkeit von gestern für heute nicht ausreicht. Jeder Tag braucht seine eigenen Ausdrucksformen der Dankbarkeit, sonst ist die Gelegenheit für immer vertan. Wir müssen dankbar sein. während es heute so ist. Gestern ist vorbei, und wir haben keine Verheißung für morgen. Deshalb sagte der Psalmist:, “Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; wir wollen uns freuen und fröhlich sein an ihm.” (Psalm 118:24).

Anker für heute:
Ein dankbares Herz muss täglich erneuert werden.

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