Der perfekte Diener

“Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, sich dienen zu lassen, sondern zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele zu geben.”
Markus 10:45

Das Markusevangelium schildert Jesus als den vollkommenen Diener. Er kam nicht, um bedient zu werden, sondern um zu dienen, und sein Dienst führte ihn bis zum Kreuz. Das war kein Zufall. Es war Gottes Wille, dass er sein Leben als Lösegeld für viele gab. Satan hätte ihm gern einen schnelleren Weg zum Ruhm eröffnet, doch der Weg war vorgezeichnet – er führte über Leid, Ablehnung und Tod.

Denken Sie darüber nach, was das bedeutete. Der Herr der Herrlichkeit erniedrigte sich und nahm die Gestalt eines Dieners an. Er ertrug Missverständnisse, Spott, Hohn und Schande. Schließlich ging er in die Finsternis des Kreuzes, wo er rief: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” Selbst dort blieb er der gehorsame Diener und erfüllte den Willen des Vaters.

Das Markusevangelium zeigt uns, dass wahrer Dienst Opfer erfordert. Dienen bedeutet, sich selbst zurückzunehmen, den verborgenen Weg zu gehen und auch ohne Anerkennung weiterzumachen. Der Diener Jehovas suchte weder seinen eigenen Komfort noch seinen eigenen Weg. Er gab alles – sogar sein Leben – für uns. Es gab keinen einfachen Weg zu der Herrlichkeit, die er nun genießt.

Das ist eine Botschaft für uns heute. Wenn der Sohn Gottes sich erniedrigte, um zu dienen, wie können wir den Weg der Demut ablehnen? Wenn er für die Gerechtigkeit litt, wie können wir vor Prüfungen zurückschrecken? Wenn er Abkürzungen ablehnte, wie können wir einen leichteren Weg erwarten? Ihm nachzufolgen bedeutet zu erkennen, dass der Weg zur Herrlichkeit durch Dienen, Opferbereitschaft und Gehorsam gegenüber Gott führt.

Anker für heute:
“Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten hat und uns ein Beispiel hinterlassen hat, damit ihr seinen Spuren folgt.” 1. Petrus 2,21

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