Du hast die Ermahnung vergessen, die an dich als Sohn gerichtet ist: “Mein Sohn, verachte nicht die Züchtigung des Vaters Herr, Lasst euch auch nicht entmutigen, wenn ihr von Ihm zurechtgewiesen werdet; denn für wen ist der Herr der Herr? Herr ”Wer liebt, den züchtigt er, und er geißelt jeden Sohn, den er annimmt.“
Hebräer 12:5–6
Diesen Text übergehen wir manchmal lieber. Er wird oft missverstanden und falsch angewendet. Dabei ist er eigentlich sehr ermutigend, denn er erinnert uns an die liebende Hand Gottes des Vaters. Diese Verse und die folgenden behandeln das Thema der göttlichen Zucht. Wenn wir das Wort hören Disziplin Wir setzen es mit Strafe gleich, aber darum geht es hier überhaupt nicht. Im Gegenteil: Für den Gläubigen hat der Herr Jesus Christus am Kreuz unsere Strafe auf sich genommen. Uns bleibt nichts anderes übrig als das, was hier als liebevolle Erziehung eines Vaters gegenüber seinen Kindern beschrieben wird.
Das Wort züchtig Das bedeutet Kindererziehung, Unterweisung oder Disziplin. Als Vater von vier Kindern musste ich meine eigenen Kinder erziehen, unterweisen und sogar disziplinieren. Ich gehe nicht zu den Nachbarskindern, um sie zu disziplinieren, auch wenn sie es vielleicht nötig gehabt hätten und ich es vielleicht gern getan hätte. Ich habe die Verantwortung, meine eigenen Kinder in der Ehrfurcht und Ermahnung des Herrn zu erziehen. Durch konsequente und liebevolle Disziplin haben meine Kinder erfahren, dass ich sie liebe. Im Laufe der Jahre hat ihnen dies Vertrauen und die Gewissheit meiner Liebe gegeben. So ist es auch mit der liebenden Hand unseres Vaters im Himmel. Wir mögen die Disziplin oder Erziehung im Moment vielleicht nicht genießen oder gar wertschätzen, aber später werden wir sehr dankbar dafür sein, wie er in unserem Leben gewirkt hat. ’Wen die Herr ”Wer liebt, den züchtigt er.“ Widersteht nicht der liebenden Hand des Vaters, sondern lasst euch von ihr erziehen und ermutigen!
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