Sanft und demütig

“Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.”
Galater 5:22–23

Sanftmut wird oft übersetzt als Sanftmut. Im Neuen Testament wird der Begriff verwendet, um die Unterwerfung unter den Willen Gottes (Kol. 3,12), die Lernbereitschaft (Jak. 1,21) und die Rücksichtnahme auf andere (Eph. 4,2) zu beschreiben.

Wir sehen diese Sanftmut im Leben von Moses, Besonders in Numeri 12 sehen wir seine Demut, Sanftmut und Güte, wie er sich beim Herrn für seine Schwester Mirjam einsetzte, nachdem diese ihn kritisiert und daraufhin vom Herrn mit Aussatz geschlagen worden war. Mose hätte rachsüchtig sein können, doch stattdessen zeigte sich seine Sanftmut auf wunderbare Weise, als er für seine Schwester zum Herrn betete.

Sanftmut, oder Demut, lässt sich am besten im Leben unseres Herrn Jesus veranschaulichen, der sich selbst als “sanftmütig und von Herzen demütig” bezeichnete. Dasselbe Wort wird verwendet, um den Herrn Jesus bei seinem triumphalen Einzug in Jerusalem zu beschreiben: “Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir, demütig und reitend auf einem Esel, einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin‘ (Mt 21,5).

Der Apostel Paulus, der Apostel Er bezog sich auch auf die Sanftmut und Freundlichkeit Christi, als er an die Gläubigen in Korinth schrieb: “Nun ermahne ich, Paulus, euch durch die Sanftmut und Milde Christi, der in eurer Gegenwart demütig unter euch ist, aber in der Abwesenheit kühn zu euch” (2 Kor 10,1).

Sanftmut, wie alle anderen Aspekte der Frucht des Geistes, kann zwar nur durch den Heiligen Geist hervorgebracht werden, dennoch sind wir angehalten, sie anzustreben. Paulus sagt Timotheus ganz klar: “Du aber, Mann Gottes, fliehe vor diesen Dingen und jage nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glauben, Liebe, Geduld, Sanftmut” (1 Tim 6,11).

Wir sollen es anziehen wie man Kleidung anzieht: “So zieht nun an als Auserwählte Gottes, Heilige und Geliebte, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld” (Kol. 3,12).

Sanftmut prägt unsere Art, mit anderen zu sprechen (1 Petr 3,15). Sie beeinflusst unsere Ehen (1 Petr 3,1–6). Sie sollte unser Verhalten gegenüber Sündern (Gal 6,1) sowie unsere Leitungsrolle in der Gemeinde im Allgemeinen prägen (2 Tim 2,24–25).

Anker für heute:
Sanftmut ist eine innere Eigenschaft, die in einem Herzen entsteht, das sich dem Geist hingibt und dem Bild Christi ähnlicher wird.