Erlösung durch Blut

“Das Blut soll euch nun ein Zeichen an den Häusern sein, in denen ihr wohnt. Und wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen, und die Plage soll euch nicht treffen, um euch zu vernichten, wenn ich das Land Ägypten schlage.”
Exodus 12:13

Das Passahlamm aus 2. Mose 12 ist ein wunderbares Vorbild für den Herrn Jesus als das Lamm Gottes. Das Gericht über ganz Ägypten stand bevor, und dem Volk wurde befohlen, ein makelloses Lamm zu nehmen und es zu schlachten. Dann sollten sie sein Blut nehmen und es an die Türpfosten streichen, und alle, die sich im Haus befanden, würden gerettet werden. Gott hatte verkündet: “Wenn ich das Blut sehe, werde ich vorübergehen!”

In 1. Petrus 1,19 lesen wir: “Wir sind erlöst durch das kostbare Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.” Der Herr Jesus, Gottes Lamm, war ohne Sünde – er kannte keine Sünde, er sündigte nicht, und es war keine Sünde in ihm. Er war wahrhaftig ohne Fehl und Makel.

Wir sind durch das Lamm Gottes erlöst – doch um welchen Preis? In Jesaja 53,1–7 erhalten wir einen Einblick in sein Leiden. Allein in den Versen 4–6 finden sich mindestens zehn verschiedene Ausdrücke, die das Leiden des Herrn Jesus beschreiben. Denken wir an Vers 7 und daran, wie der Herr Jesus vor Kaiphas (Mt 26,62–63), vor den Hohenpriestern (Mt 27,12), vor Pilatus (Mt 27,14), vor Herodes (Lk 23,9) schwieg und selbst als ihn die Soldaten schlugen, sprach er nicht (1 Petr 2,21–23).

Beim Lesen dieses Kapitels sollten wir den Drang verspüren, das Lamm Gottes zu preisen. Wenn uns seine Schönheit ergriffen hat, erfüllt uns das mit einem neuen Lobgesang im Herzen. Genau das lesen wir in Offenbarung 5,1–10. Hier sehen wir das Lamm, als wäre es erst kürzlich geschlachtet worden. Seine Wunden sind keine verheilten Narben; sie sind immer frisch, und in alle Ewigkeit werden der Wert seines Werkes und der Wert des Lammes sichtbar sein.

Anker für heute:
Auf dem Lamm ruhen unsere Seelen, was seine Liebe ist, kann keine Zunge aussprechen;
Alle unsere Sünden, so groß, so zahlreich, sind in seinem Blut abgewaschen.
– JA van Poseck