Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden; inmitten der Versammlung will ich dich preisen.
Psalm 22:22
Unser heutiger Text handelt von der Auferstehung. In Johannes 20,17 lesen wir, dass der Herr Jesus nach seiner Auferstehung den Namen des Vaters verkündete und zu Maria sprach: “Geh zu meinen Brüdern und sage ihnen: ‘Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.’”
In Hebräer 2,12 wird dieser Vers erneut zitiert und bezieht sich auf unseren auferstandenen Herrn, der inmitten der Gemeinde die Seinen im Lobpreis des Vaters anführt! Dies weist auf den kommenden Tag hin, an dem dieses Lamm, als wäre es erst kürzlich geschlachtet worden, vor dem Thron Gottes stehen wird, im Mittelpunkt der Anbetung und des Lobpreises in der Gegenwart des Vaters. Er wird eines Tages vor dem Vater stehen und sagen: “Siehe, ich bin und die Kinder, die Gott mir gegeben hat” (Hebr. 2,13; vgl. Jes. 8,18).
Doch dies erinnert uns auch daran, was unser Herr Jesus tut, während wir uns jetzt in seinem Namen versammeln. Er nimmt seinen Platz inmitten der Heiligen ein und leitet uns in unserer Anbetung und unserem Lobpreis des Vaters, während wir ihm unser Herz ausschütten. Der Herr Jesus ist sowohl der Gegenstand des Lobpreises als auch der göttliche Chorleiter!
Dieser Psalm endet damit, dass der Herr Jesus seinen rechtmäßigen Platz unter dem jüdischen Volk einnimmt. Ihm wird Lob und Anbetung als ihrem Messias zuteil (V. 23–26), und er wird seinen rechtmäßigen Platz auf Erden einnehmen und in Gerechtigkeit und Frieden regieren (V. 27–31).
Wenn wir diesen wunderbaren und zugleich nachdenklich stimmenden Psalm betrachten, sollte unser Herz voller Liebe zu dem sein, der keine Sünde kannte und doch für uns zur Sünde gemacht wurde. Halte einen Moment inne und preise ihn für das, was er für dich am Kreuz von Golgatha getan hat.
Anker für heute:
Herr Jesus, wir beten dich an und beugen uns zu deinen Füßen.,
Und dir sei die Ehre, die dir gebührt;
Durch Dich, o Erlöser, steigt unser Lob auf
Zu Gott, dem Vater, in alle Ewigkeit.
– Marie de Fleury